Logbuch

30. September - 2. Oktober 2011

Fahrt nach Kehl-Kork
(Bericht von Wolfgang Reinisch)

Am 30.09.2011 war es wieder mal so weit: "Kehl-Kork" und somit der Baggersee riefen. Diesem Ruf folgten Erich, Brigitte, Jürgen, Tina, Susann, Dominik, Verena, Sabine, Olaf und Wolfgang. Wir trafen uns wie in den vergangenen Jahren im Hotel Krone in Odelshofen und haben uns dort zum Übernachten eingecheckt.

Am Samstag Morgen nach dem bekannt reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Baggersee, der sich uns noch "verschleiert" zeigte, was sich aber schnell änderte. Regina stieß dort auch noch zu uns. Es war ein super Sonnentag mit Luft 27 Grad, Wasser Oberschicht 20 Grad unter der Sprungschicht 8-10 Grad. Wir bereiteten uns für unseren ersten Tauchgang vor und wurden von Erich in kleine Gruppen eingeteilt. Zwischenzeitlich füllte sich der Uferbereich mit noch etlichen Tauchbegeisterten aus nah und fern.

Nach dem ersten Tauchgang versorgten wir uns beim Einkaufen mit Grillgut und Getränken, womit wir uns dann anschließend stärkten, um den zweiten Tauchgang in Angriff zu nehmen. Zu sehen gab es kleinere und größere Fischschwärme wie die Jahre zuvor, sowie als kleine Besonderheiten 1 VW Golf Bj. sehr alt, sowie ein Tauchergrab schön geschmückt. Für den Abend entschlossen sich noch Erich, Tina, Regina und Dominik einen Nachttauchgang zu starten. Dadurch verzögerte sich unser gemeinsames Abendessen auf 20:30 Uhr, wodurch wir richtig "qualm" hatten und es uns bei dieser super Küche schmecken ließen.

Am Sonntag trafen wir uns nach dem gemeinsamen Frühstück zum letzten Mal am See, wo einige noch einen bzw. zwei Tauchgänge starteten. Es war insgesamt ein schönes, harmonisches Wochenende, das wir sicherlich noch lange in schöner Erinnerung behalten werden - bei diesem Traumwetter.

Die Bilder dazu findet ihr im Webalbum

22. September 2011

Jugend erfolgreich ausgebildet

Wie schon mehrfach in diesem Jahr erwähnt, hatten wir in dieser Sommersaison einen beachtlichen Zuwachs an Kindern zu verzeichnen, der natürlich neben der Ausbildung am Tauchgerät auch im Flossenschwimmen und Apnoetauchen trainiert wurde.

Den Einstieg fanden die Kinder in diversen Schnuppertauchveranstaltungen und die, die Spass am Tauchen gefunden hatten, haben wir im Laufe des Sommers über die Schnorchelabzeichen Otter und Robbe bis hin zum Kindertauchsportabzeichen in Bronze ausgebildet.

Am letzten Donnerstag der zuendegegangenen Sommersaison durften die Kinder dann ihre VDST-Juniorpässe mit den entsprechenden Einklebern in Empfang nehmen.

Für sie beginnt ab dem 28. September nun immer mittwochs um 19:00 das Training im Trierer Stadtbad. Dazu treffen sie sich um 18:30 in der Eingangshalle. Im Wintertraining liegt der Schwerpunkt der Ausbildung mehr auf der Flossenschwimmtechnik und den Apnoefähigkeiten. Einmal im Monat wird jedoch auch mit Gerät trainiert, um das Erlernte regelmäßig aufzufrischen und zu verbessern bevor es dann im nächsten Sommer wieder vermehrt um die Ausbildung im Gerätetauchen geht.

30. August 2011

Schnuppertauchen mit dem Hort des Exzellenzhaus e.V. Trier
(Bericht von Tina Löchel)

"Tauchen? Unterwasser? Und wie atmet man dann?"

Mit diesen Fragen kamen 9 aufgeregte Jungs und Mädchen aus dem Hort des Exzellenzhaus e.V. mit Ihrer Betreuerin am 30.08.2011 zu uns ins Nordbad.

Nach kurzer Erklärung über das Jacket, den Atemregler, die wichtigsten Unterwasserzeichen und wie man Unterwasser atmet, konnte es auch schon losgehen. Umziehen, Maske und Schnorchel anpassen und rein ins Wasser zu Didi, Uwe und Erich, die bereits mit den fertigen Jackets warteten. Also Jackets anziehen und los kann es gehen, aber wie geht das? Komisch, das mit dem Atmen ist Unterwasser ist ja gar nicht so einfach. Also erstmal im flachen Wasser ausprobieren was Didi vorhin so erzählt hat. Kopf ins Wasser und langsam atmen und dann etwas abtauchen. Wenn das alles so klappt, kann das Tauchen mit den Tauchlehrern endlich weitergehen. Vom Flachen immer weiter ins Tiefe und dort ein paar Kreise drehen und noch für ein paar Erinnerungsfotos von Hans lächeln und zurück zum Anfang, damit alle mal drankommen.

Aber dürfen nur die Jugendlichen? Nein, auch die Betreuerin darf ins Wasser. Sie ist genauso aufgeregt wie Ihre Kids. Nach kurzer Probe geht es los. Erst langsam, dann immer schneller und schneller schwimmt sie mit einem kleinen Propeller durch das Wasser.

"Schade, ist es wirklich schon vorbei?"   "Dürfen wir nochmal ins Wasser, das ist sooo toll?"

Auch für ein zweites Mal stehen die Tauchlehrer zur Verfügung, so dass alle nach einer weiteren Runde fröhlich aus dem Wasser steigen. Und mit dem Überreichen der Zertifikate ist das unvergessliche Erlebnis Schnuppertauchen leider zu Ende oder kommt da nächstes Jahr noch eine zweite Runde?

Wenn es nach den Kids geht: "Ja, auf jeden Fall!"    "Wann ist das, ich bin dabei!"

Die Bilder dazu findet ihr im Webalbum

16. - 17. Juli 2011

Spezialkurs Tauchsicherheit und Rettung beim LVST in Schifferstadt

Als wir uns am Anfang des Jahres im Ausbilderkreis zusammengesetzt haben und die Weiterbildungen für unsere fortgeschrittenen Taucher zu planen, war es kein Thema, dass wir die Spezialkurse Orientierung beim Tauchen, Gruppenführung und Nachttauchen wie gehabt in den eigenen Reihen ausbilden. Doch ein Spezialkurs wie Tauchsicherheit und Rettung ist alleine schon vom Organisationsaufwand ein weitaus größeres Kaliber, das meist schon an der Beschaffung eines anständigen Schlauchboots scheitert.

So lag es nahe, sich einmal im Rahmen des Landesverbands nach Terminen für dieses Seminar umzuschauen und man wurde auch schnell fündig: Petra und Uwe führen dieses Seminar alljährlich im Sommer durch und aus eigener Erfahrung wussten wir, dass die beiden Garanten für anständig geplante und durchgeführte Seminare sind.

Wir trafen uns am frühen Samstagmorgen um 6:30 um gemeinsam die Reise zur Sportschule in Schifferstadt anzutreten und ab 9:00 den Vorträgen von Petra, Stephan, Uwe und Stefan zu lauschen und uns in der Theorie mit den Themen Unfallvermeidung & -bewältigung, HLW, Tauchmedizin, Sicherheitsstandards, Tauchausrästung, Signalmittel und dem Wenoll-System zu befassen. Nach der Mittagspause im nahegelegenen Restaurant ging es bei strahlendem Sonnenschein an einen Baggersee, in dem Jan, Peter, Ria, Stefan, Stephan, Uli und Uwe die Teilnehmer an 5 Stationen mit ABC-Übungen zur Rettung eines bewusstlosen Tauchers, Befreiungs- und Transportgriffen, dem Feuerwehrsteg und der Rettung in ein Schlauchboot vertraut machten.

Den Abend verbrachten die etwas weiter angereisten Taucher bei sommerlichen Temperaturen im Biergarten des Restaurants, um sich zu stärken und den Tag Revue passieren zu lassen. Dann lockten aber auch schon die Kojen in der Sportschule und die von neu erworbenem Wissen und Sonnenstrahlen ermüdeten Häupter nahmen das Angebot am frühen Abend dankend an.

Der nächste Tag galt dann am Marxweiher den Übungen in kompletter Tauchausrüstung und das Wetter hielt, was die Vorhersagen versprochen hatten: Regen. Und das den ganzen Tag über. Trotz allem konnten die Teilnehmer, geschützt in wärmendes Neopren, dank der zahlreich unterstützenden Tauchlehrer (Jan, Peter, Petra, Stephan, Tassilo, Uli, Uwe) in 6 kleinen Gruppen intensiv das am Vortag Erlernte in der Praxis ausprobieren. So mancher Tauchlehrer konnte dank der Aufmerksamkeit seiner Schützlinge ein Problem gerade einmal im Ansatz simulieren, bevor ihm schnell "geholfen" wurde.

In der Mittagspause, in der für das leibliche Wohl gesorgt wurde, waren wir dankbar, dass wir einen Pavillon hatten, der den Mindestanforderungen, nämlich das Essen trockenzuhalten, genügte. Hier wurden auch gleich Erfahrungen ausgetauscht und Verbesserungsvorschläge dankbar angenommen. Am Nachmittag widmeten sich die Teilnehmer einem Tauchgang, an dessen Ende die Rettung eines bewusstlosen Tauchers aus der Tiefe samt Transport zum Ufer und der Demonstration von lebenserhaltenden Maßnahmen stand.

Die eingeteilten Sicherungsgruppen gingen gegen Ende dazu über, Papier und Kugelschreiber gegen Schreibtafel und Bleistift auszutauschen, um im Detail zu dokumentieren, wann welche Gruppe mit wieviel Leuten ins Wasser ging und es auch sicher wieder verlassen hatte, da auch der Regen dafür sorgte, dass man keine Gelegenheit für ein wärmendes Sonnenbad bekam.

Zum Abschluss traf man sich, wieder in trockene Klamotten gehüllt, zum abschließenden Kaffee, dem Schreiben der Logbücher und dem Empfang der Einkleber im Taucherpass, der einen nicht nur auf dem Weg zum Taucher*** wieder ein wenig weiterbrachte, sondern auch daran erinnerte, dass gut vorbereitete und aufmerksam durchgeführte Tauchgänge die meisten Gefahren beim Tauchen schon im Keim ersticken können und es uns damit hoffentlich nie passiert, überhaupt in eine Rettungssituation kommen zu müssen.

Den Heimweg traten Katja, David, Rüdiger, Hans (Trierer Sporttaucher), Beate, Gerd, Heiko, Kerstin (TC Manta Mainz), Jenny (TSG Klingenmünster), Stephan (TC Atlantis Gimbsheim), Simon, Tillmann (TC Kaiserslautern), Kay, Sylvia (TSC Bruchsal/Forst Bathyscaphe) und Pierre-Henry mit dem guten Vorsatz an, das hier Gerlernte hin und wieder auch zu wiederholen und im Schwimmbad oder bei Tauchgängen, denen man in Ermangelung an Flora und Fauna noch etwas abgewinnen will, auch zu festigen.

14. Juli 2011

Schnuppertauchen mit dem FSV Tarforst

Alljährlich findet in den Sommerferien ein Fußballcamp des FSV Tarforst statt, in dem es für die Jugend neben Fußball auch um andere Formen der Freizeitgestaltung geht. So gehen die Betreuer mit Ihnen Eis essen, machen Nachtwanderungen oder besuchen bei gutem Wetter auch einmal ein Schwimmbad. Für einen tauchenden Bambini-Trainer lässt sich letzteres natürlich sehr gut mit einem Schnuppertauchen verbinden.

Am 14. Juli sorgte unser "Präsi" gegen 10:00 mit einem Bus voller erwartungsvoller Kids gleich für eine Verfielfachung der Besucherzahl des Nordbads, das bei durchwachsenem Wetter gerade eine Handvoll Badegäste zählen konnte. Für ein Schnuppertauchen waren dies natürlich ideale Bedingungen, denn somit konnte man sich ungestört den Kindern und ihren ersten Tauchversuchen widmen.

Während die ersten mit dem wichtigsten theoretischen Wissen und der Tauchausrüstung vertraut gemacht wurden, verbrachten die anderen auf der Wasserrutsche, mit Wasserbällen oder mit dem Kicken auf dem Rasen ihre Wartezeit. Nachdem die Atemversuchen an der Waseroberfläche gut geklappt hatten ging es mit den Ausbildern direkt auch richtig freischwebend durch das Schwimmbecken, in dem auch ein kleiner Parcour aufgebaut wurde, der für etwas Abwechslung sorgte.

In der Mittagspause konnte sich am Imbiss im Nordbad gestärkt werden und wir danken an dieser Stelle Georgs für die Sonderpreise, die Didi mit ihm für diesen Tag aushandeln konnte.

Trotz (oder vielleicht gerade wegen) des wechselhaften Wetters freuen wir uns, den Kindern einen abwechslungsreichen Tag beschert zu haben und werden ihnen sicherlich auch im nächsten Jahr wieder anbieten, mit uns abzutauchen.

26. Februar - 3. März 2011

Vereinsfahrt nach Puerto de Mogan (Gran Canaria)
(Bericht von Katja Herrmann)

Im Oktober des letzten Jahres hatte unser erster Vorsitzender Didi eine Mail geschrieben, wer Interesse hätte, mit nach Gran Canaria zu fliegen und auch einige Spezialkurse zu machen. Die Resonanz war allerdings noch etwas verhalten. Vielleicht hat es den einen oder anderen auch abgeschreckt so ein volles Programm in einer Woche zu absolvieren oder die Vorstellung mit dem unbekannten Reiseveranstalter Didi Tours zu verreisen ;).

Aber es haben sich dann doch noch acht Freiwillige gefunden die den Weg nach Gran Canaria am 26.2. angetreten sind. Es waren aus acht Tauchgängen jetzt 12 geworden und zudem standen Kurzreferate zu verschiedenen Themen und Vorträge z.B. zum Thema Tieftauchen auf dem Plan.

So trafen sich Didi (Opa1), Wolfang (Opa2), Bärbel, Robert, Sabine, Olaf, Roberto, Katja und David morgens um vier Uhr am Flughafen Hahn um sich von Ryanair nach Gran Canaria fliegen zu lassen. Angekommen hieß es erst mal die ersten Lagen Kleidung los werden da es doch etwas wärmer war als hier im kalten nebeligen Deutschland. Georg, der Basisbesitzer, und unsere Helferin Christina hatten uns auch direkt am Flughafen in Empfang genommen. Und dann ging es weiter Richtung Puerto de Mogan in den Süden der Insel. Christina hat für ihre erste Dienstfahrt echt eine tolle Figur gemacht!

In der Apartmentanlage Cordial Mogan Valle angekommen hieß es erst mal Sektempfang, dann wurde das Gepäck auf das fertige Zimmer gebracht und danach ging es in den gegenüberliegenden Supermarkt um den Kühlschrank zu füllen. Danach war dann das wichtigste am Urlaub dran, die Basisbesichtigung und das Ausleihen der Ausrüstung, wer noch welche brauchte. Der Papierkram war dann auch schnell erledigt und wir durften uns alle auf die ersten beiden Tauchgänge am folgenden Tag freuen.

Die Tauchgänge reichten von den Wracks im Hafen von Puerto de Mogan bis hin zu dem in Como tú auf 30 Metern. Ein Highlight war der Tauchplatz Arinaga am Donnerstag, oder der Marineschutzpark Artifisielle, wo die Uni Las Palmas ein künstliches Riff angelegt hat. Da es für uns alle auch Prüfungstauchgänge zum CMAS** und CMAS*** waren, durften wir uns dann mal in Orientierung mit Kompass oder natürlicher Orientierung üben sowie das Führen einer Gruppe trainieren (Wo ist die Leine vom Boot doch gleich noch mal?).

Zum Wetter sei so viel gesagt: schönster Sonnenschein und ca. 25 Grad machten den Urlaub doch sehr angenehm. Das Wasser hatte ca. 20 Grad.

Leider gab es auch ein paar Ausfälle mit Hexenschuss, Seekrankheit oder verlorene Tauchcomputer, aber trotz allem war es eine sehr schöne Woche. Am Donnerstagabend bekamen wir dann alle unsere CMAS**- und CMAS***-Brevets und werden jetzt auf die Tauchplätze losgelassen, um unser erlerntes Wissen in den heimischen Seen zu vertiefen.

Am Freitag wurde die Freizeit genutzt, Logbücher geschrieben, der Spabereich der Unterkunft getestet und abschließend noch mal in unser Stammlokal gegangen.

Zum Abschied weinte dann Gran Canaria noch und wir kamen bei 5 Grad wieder im kalten Deutschland an. Also wann und wo ist die nächste Reise mit Didi Tours? Ein Lob hier auch noch an den Organisator und an Georg mit seinem Team von den Extra Divers Gran Canaria. Wir haben uns sehr wohl gefühlt bei euch!

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