Logbuch 2008

< 2009   Einträge aus dem Jahr 2009

6. Dezember 2008  

Fackelschwimmen in Bernkastel-Kues

Dieses Jahr sind wir der Einladung des Sporttauchclubs Oktopus e.V. zum diesesjährigen Fackelschwimmen gefolgt und trafen uns um 15:30 mit ca. 150 anderen Tauchern am Sportzentrum in Bernkastel-Kues. Nach einer ersten Aufwärmrunde mit Tee und Glühwein und dem Umkleiden ins wärmende Neopren gings mit Bussen zum Campingplatz nähe des Kueser Hafens, wo jeder sich mit ein bis zwei Fackeln bewaffnete und die Flossen anschnallte.

weitere Bilder gibt´s bei den Yeti-DiversNach der Freigabe durch die Wasserschutzpolizei gings dann auch gegen 17:30 ab in die reißenden Fluten und das Hochwasser der Mosel erschwerte das Zusammenbleiben doch erheblich, was den Spass an der Sache aber keineswegs schmälerte. Bejubelt durch die am Ufer und auf der Brücke stehenden Zuschauer dauerte der Ritt durch die Mosel auch gerade einmal 15 Minuten. Man kam sich vor wie Treibgut und beim Ausstieg hatte der eine oder andere doch so seine kleineren Problemchen. Auch die Ruderer hatten ihre liebe Mühe, den Nikolaus trockenen Fußes ans Ufer zu bringen.

Im Anschluss konnte man sich mit Würstchen und natürlich wieder Glühwein stärken und dann gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt flanieren. Mit Bussen gings gegen 19:30 auch wieder zurück zum Sportzentrum, wo man sich dann auch endlich seines Neoprens entledigen und unter die Dusche hüpfen konnte, bevor es entweder wieder nach Hause oder zum gemütlichen Abendessen ging.

Alles in allem war es ein lustiger Nachmittag mit neuen Erfahrungen und wird sicherlich in den nächsten Jahren wiederholt werden.

15. November 2008  

Technikseminar Atemregler und Tauchausrüstung

Es gibt sie tatsächlich noch: Taucher, die sich nicht einfach nur auf das Funktionieren ihrer Ausrüstung verlassen und nach einem kurzen Ausrüstungscheck einfach abtauchen, sondern auch verstehen wollen, wie ihre Ausrüstung im Detail funktioniert. Einige der Trierer Sporttaucher hatten Hubert (Hubsi) Sinzig bereits auf seinen Seminaren erlebt und wussten: Das Thema Atemregler und Tauchausrüstung wird sicherlich auch andere interessieren und so gut wie er können es nur wenige vermitteln. Warum holen wir Hubsi also nicht nach Trier?! Am besten in den Wintermonaten, in denen es für den einen oder anderen dann doch zu frisch zum Tauchen wird und man sich stattdessen der Theorie widmet.

Nachdem der Termin im Juni 2008 bekanntgegeben wurde, war das Seminar bereits nach zwei Wochen komplett ausgebucht. Nicht nur Übungsleiter und Tauchlehrer, für die es sog. Weiterbildungsstunden gab, sondern auch einfach nur technische interessierte Taucher standen auf der Teilnehmerliste. Die Räumlichkeiten in der Europäischen Sportakademie, in denen die Trierer Sporttaucher regelmäßig ihre theoretsichen Unterrichtsabende abhalten, konnten entsprechend auch frühzeitig reserviert werden.

Als dann am Samstag morgen um halb zehn (fast) alle da waren und sich mitsamt einer Tasse Kaffee im Seminarraum 3 vor ihren Seminarunterlagen niedergelassen hatten, konnte Hubsi im Laufe des Tages auf seine gewohnt lockere Art selbst den technisch interessiertesten Teilnehmern noch Aha-Effekte abringen, als er den Aufbau von Atemreglern bis ins kleinste Detail erklärte. Kolben- und membrangesteuerte erste Stufen, Gründe für die Vereisung von Lungenautomaten und die Funktionsweise der unterschiedlichsten zweiten Stufen waren nur einige Punkte seines Referats.

Nicht nur die mitgebrachten "aufgeschnittenen" Muster, anhand derer man sich das Innenleben eines Lungenautomaten veranschaulichen konnte, sondern auch kiloweise unterschiedliche erste und zweite Stufen, die die Teilnehmer selbst auseinander- und wieder zusammenbauen durften, lockerten den Vortrag enorm auf. Denn wer will schon seinen eigenen Atemregler einfach einmal so aufschrauben um zu sehen, was da so alles drin steckt?!

Einige der von den Teilnehmern mitgebrachten Atemregler wurden zudem noch an die Prüfmaschine angeschlossen. Somit konnte wirklich sehr anschaulich demonstriert werden, was in den Tauchzeitschriften oftmals bei den Testberichten in Kurven und Zahlen zu Atemarbeit und -widerstand zu lesen ist.

Nicht nur in den Pausen, in denen Hubsi jedem Rede und Antwort stand, wurde sehr viel gefachsimpelt, diskutiert und dabei auch eigene Erfahrungen der Teilnehmer mit Abblasen, Vereisen, guten und schlechten Revisionen und natürlich auch Erlebnissen auf den Tauchbasen weitergegeben.

Abschließend bestanden die Teilnehmer, die Hubsi bereits auf anderen Seminaren erlebt hatten, natürlich noch auf seine skurrilen Bilder und Videos von verschlissenen oder schlecht bis gar nicht gewarteten Ausrüstungsteilen. Zudem konnte man in einem Video auch einmal eindrucksvoll sehen, welche enorme Kraft aus einer Flasche entweichende Druckluft hat.

Das Feedback zu dieser Veranstaltung war durchweg positiv: Die gute Organisation und Durchführung wurde dabei ebenso gelobt wie die professionelle und lockere Präsentation von Hubsis wirklich sehr umfassenden Fachwissen. Die weite Anreise, die die Teilnehmer dafür teilweise in Kauf genommen hatten, habe sich wirklich gelohnt. Die weiteste Anfahrt hatte übrigens mit 440km ein Teilnehmer aus Pretzfeld. Aber auch aus Rümmingen, Steinen, Dreieich, Bad Soden, Frankfurt, Hattersheim, Krummenau, Idar-Oberstein und Zweibrücken wurde angereist.

6. September 2008  

Tauchwochenende in Kehl-Kork

Am 7.8.2008 hatten wir wieder einen Kurs zum CMAS* bzw. Open Water Diver mit einem Schnuppertauchen begonnen und in den letzten Wochen wurden unsere Tauchschüler in Theorie und Praxis jeweils dienstags und donnerstags ab 18:00 Uhr im Freibad Trier-Nord gemäß den CMAS-Richtlinien ausgebildet. Abschließend fuhren wir am 6. und 7. September 2008 nach Kehl-Kork, um dort die notwendigen Freigewässer-Tauchgänge mit ihnen zu unternehmen und die Prüfungen abzunehmen.

Und das Wochenende hatte es in sich: Am frühen Samstag morgen trafen wir uns am Nordbad, um dort die Ausrüstung und vor allem alles, was wir an Druckluftflaschen hatten, auf die Autos und den von Tauchsport Krämer gemieteten Bus zu verteilen und die Fahrt zum ersten See, den Wacholderhain in der Nähe von Altenheim, anzutreten. Die Fahrt dorthin ließ schon erahnen, wie nass das Wochenende wurde. So haben wir uns zwar dank der mitgebrachten Pavillons im Trockenen umgezogen und am Ende der ersten beiden Tauchgänge konnten wir sogar ohne Regenschutz grillen, doch als wir nachmittags dann den Baggersee in Kehl-Kork in Angriff nahmen, goss es wieder in Strömen.

So waren wir dann auch froh, als wir im Gasthaus Kronen unsere Tauchanzüge und sonstiges Equipment zum Trocknen aufhängen und erst einmal warm duschen konnten. Gegen 19:30 hatten wir nach dem anstrengenden ersten Tag auch wieder genügend Hunger und so ließen sich insgesamt 24 Taucher und unser Schlüsselmeister Timo das extra für uns gegrillte Wildschwein im Gasthaus Rappen, in dem u.a. unsere OG Idar-Oberstein untergebracht war, schmecken.

Am Sonntag standen schließlich die zwei letzten Prüfungstauchgänge im Korker Baggersee an und das Wetter meinte es - zumindest, was die Regenpause anging - gut mit uns, wenn auch der Wind es nicht zuließ, dass wir unsere Pavillons aufgebaut lassen konnten. So wurde die Oberflächenpause zwischen den Tauchgängen auch von vielen in ihrem Neopren verbracht.

Als der Himmel am frühen Nachmittag wieder andeutete, dass er für diesen Tag genug Sonne spendiert hatte, wurde dann auch wieder zusammengepackt und die Heimreise angetreten. Auch die, die mit separaten Autos unterwegs waren und dachten, sie könnten das Wochenende etwas gemütlicher ausklingen lassen, waren nicht viel später wieder im Regen unterwegs.

Trotz der ganzen Strapazen war es aber ein erfolgreiches und spassiges Wochenende, bei dem alle mitgefahrenen Schüler (Andreas, Annelie, Anthony, Katja, Markus, Nathalie und Uwe) abschließend Ihre Taucherpässe mit dem CMAS*-Nachweis in Emfang nehmen konnten. Auch die mehr oder weniger alten Hasen Bärbel, Dorian, Elke, Jörg, Mario, Sabine und Tanja, die DLRGler aus Idar-Oberstein Christoph, Hartmut, Sandra und Winnie hatten ein paar interessante Tauchgänge, bei denen außer einer Menge Fisch auch ein Auto- und ein Fahrradwrack zu bestaunen waren.

Danke an die Ausbilder Didi, Erich, Güni, Hans, Ralph und Reinhold, die in den letzten Wochen die Ausbildung und abschließend auch die Freigewässertauchgänge und Prüfungen durchgeführt haben und auch in den nächsten Wochen natürlich wieder das bisher Vermittelte vertiefen indem sie den Losheimer Stausee sowie der Sauertalsperre in Luxemburg mit ihren frisch gebackenen Einstern-Tauchern betauchen, damit die Urlaubstauchgänge in warmen Gewässern bei besserer Sicht und angenehmeren Temperaturen ein sicheres Erlebnis werden.

26. Juli 2008  

2. Trierer Flossenlauf

In diesem Jahr veranstalteten wir im Freibad Trier-Nord den 2. Trierer Flossenlauf zugunsten der kleinen Lale Haag aus Lampaden, die an einer bisher nicht genau spezifizierbaren Stoffwechselerkrankung leidet. Bei zunächst strahlendem Sonnenschein meldeten dann auch außer den vorab gemeldeten 10 Teams weitere 14 Gruppen, bestehend aus je 3 Flossenläufern, kurzfristig ihre Teilnahme an.

Um es vorwegzunehmen: Der große Eilige Gral blieb in den Händen der Trierer Sporttaucher: Vereinsmitglied Jens Wickenhagen belegte den ersten Platz mit einem Hechtsprung über die Ziellinie, ...

... weiter im Bereich Flossenlauf

10. Mai 2008  

Antauchen 2008

Nachdem wir im letzten Jahr schon öfter in der Gegend um Kehl in den Baggerseen tauchen waren und die Flora und Fauna dort um Längen interessanter waren als in Luxemburg, wurde für dieses Jahr das Antauchen dorthin verlegt. Aufgrund der etwas längeren Fahrtzeit von ca. 3 Stunden wurde angeregt, über mehrere Tage zu fahren und so trafen sich Güni, Ralph, Christian, Audrey, Hans, Andrea, Pascal und Klein-Cathy am Pfingstsamstag um 9:30 bei strahlendem Sonnenschein am Nordbad, um die Reise in ein gemütliches verlängertes Tauchwochenende anzutreten. Unterwegs sammelten wir dann noch Mario, Theresia und Simon auf, nachdem wir um Nonnweiler erst einmal staumäßig zum Entspannen auf heißem Asphalt gezwungen wurden und dabei auch Christian und Audrey verloren. Aber dank moderner Navi-Hilfsmittel fanden die beiden, wie Jonas und Dana auch, alleine den Weg zum Matschelsee, unserem Tauchplatz für den ersten Tag.

Da wir natürlich bei einem solch himmlichen Wetter nicht die einzigen dort waren, hieß es erst einmal ranfahren bis zum See, ausladen, Autos etwas weiter weg parken und dann gemütlich ausbreiten. Passenderweise machten uns kurz nach unserem Eintreffen die Taucher vom TSC SaarLorLux, die schon am Morgen ihre Prüfungstauchgänge dort absolvierten, Platz. So hatten wir einen ganzen Ecken für den restlichen Nachmittag für uns. Nachdem wir dort ein bis zwei Tauchgänge in doch noch recht frischen Wasser gemacht und zwischenzeitlich dem mitgebrachten Grillgut eingeheizt haben, fanden sich auch die letzten zwei, Angelika und Ralf, am Matschelsee ein. Das mitgebrachte Bier hatte zwar mittlerweile gute Kofferraumtemperatur und zum Versenken des Fässchens zum Kühlen im See war wohl auch die Lust auf Dekobier zu groß, so dass das warme Gebräu auch so seine Abnehmer fand.

Gegen abend gings dann zum Gasthaus Rappen in Willstätt-Hesselhurst, wo top Zimmer und leckeres Abendessen auf uns warteten. Das Tauchgerödel fand in der geräumigen Garage genügend Platz zum Trocknen und Peter kümmerte sich auch direkt um das Füllen unserer Tauchflaschen. Als dann auch noch Steffi, Moritz und Jakob eintrafen und es um die Zimmerverteilung ging, mussten wir dann doch feststellen, dass die Ab- und Zusagen zu diesem Tauchwochenende unseren Güni doch etwas überfordert hatten und somit zwei Schlafplätze fehlten. Aber wir wären nicht die Trierer Sporttaucher, wenn auch das nicht zu regeln gewesen wäre.

Am nächsten Morgen gings dann zum Baggersee nach Kork, wo wir uns gleich ein schattiges Plätzchen suchten. Leider hatte die Pflanzen- und Tierwelt wohl das Weite gesucht oder sich sonstwie arg reduziert. Jedenfalls hatten wir den See lebendiger in Erinnerung. Andrea, Theresia, Steffi und die Kinder zog es an diesem Tag nach Strasbourg (wenn man schon mal da unten ist) und wurden dort vor allem von der Gastfreundschaft und der Qualität der franz. Küche enttäuscht.

Abends stand dann Nachttauchen auf dem Programm, doch am Wacholderhain angekommen mussten wir feststellen, dass dort wohl seit kurzem Tauchen nach 20:00 untersagt ist. Also gings dann weiter zum Fohlengarten, aber bis auf Christian und Jonas waren alle doch schon arg demotiviert, zumal in der Ferne ein Blitz den Anschein erweckte, dass ein Gewitter aufzöge. Dem war letztendlich doch nicht so und die Nichttaucher machten sich den Spass, teilweise erfolglos den Stechmücken auszuweichen und dabei den zwei Unterwasserlampen hinterher zu schauen. Für reichlich fantasievolles Gespräch sorgte dann der Ausspruch kurz vor dem Abtauchen: Wir tauchen auf dem Rückweg 5m oberhalb des Hinwegs. (Zur Info: Der Weiher hat weitestgehend ca. 4m an Tiefe zu bieten)

Am letzten Tag wurde nach einem ausgiebigen Frühstück und dem Verstauen des Gepäcks erneut der Wacholderhain besucht. Dort fanden sich auch noch vier Taucher von der DLRG OG Idar-Oberstein ein, bei denen Mario seine Ausbildung zum Taucher macht. Nachdem bereits am Vortag teilweise schon von Eisweste auf Kopfhaube gewechselt wurde reichte es am Nachmittag sogar aus, ohne Handschuhe und wärmender Kopfbedeckung im 20 Grad warmen Wasser zu tauchen. Hier gab es dann auch genügend an Hechten, Karpfen und Barschen zu bestaunen und auch Jungfische gab es dank des ausreichenden Pfanzenbewuchses zahlreich.

Gegen 15:30 neigte sich unser verlängertes Antauchwochenende dem Ende zu und dank freier Autobahnen ging es dann auch flott wieder in Richtung Trier. Am Nordbad angekommen gab´s dann zwar zur Entäuschung aller kein Abschlussbierchen mehr (wer den Umsatz nicht mag, springt halt ungern über den Feierabendschatten), aber alles in allem war es ein super Antauchen bei strahlendem Sonnenschein, einem sehr harmonischen Haufen von Leuten, mit Übernachtung und Frühstück in einem klasse Hotel.

06. Mai 2008  

Endlich Sommersaison

Nachdem wir seit Oktober letzten Jahres in den sog. Wintermonaten nur einmal pro Woche (mittwochs) trainiert haben bzw. uns der geistigen Ertüchtigung in Form von theoretischen Unterrichtseinheiten und dem Besuch von Seminaren gewidmet haben, geht´s nun endlich wieder ins Freie!

Das Training ist ab sofort wieder dienstags und donnerstags ab 19:00 Uhr im Freibad Trier-Nord. Wir treffen uns dort jeweils eine halbe Stunde vorher, um etwas zu klönen (sprich: Neuigkeiten und Gerüchte auszutauschen), Flaschen zu füllen und ggf. neue Vereinsmitglieder kennenzulernen.

Dienstags geht´s in erster Linie um Kondition und Apnoe-Training. Schließlich haben wir im Nordbad eine schöne 50m-Bahn, auf der wir nicht gleich nach drei Flossenschlägen den Beckenrand erreichen. Wer also gerne ein paar Bahnen zieht und seine Ausdauer trainieren möchte, ist bei dieser Form unseres Trainings herzlich willkommen.

Donnerstags trainieren wir mit Gerät. Da wir am Nordbad unseren eigenen Kompressor stehen haben, mit dem unsere Mitglieder kostenlos ihre und natürlich auch unsere vereinseigenen Flaschen füllen lassen können und auch alles andere an Equipment hier gelagert ist, nutzen wir vornehmlich die Sommermonate zum ausgiebigen Training des Umgangs mit der kompletten Tauchausrüstung. Tarier- und Sicherheitsübungen stehen dabei ganz oben auf der Liste. Aber auch zur Gewöhnung an neue Masken, Flossen, Tauchanzügen, Jackets, Atemregler und Kameragehäusen wird diese Form des Trainings gerne genutzt.

Für die Unterstützung und Hilfsbereitschaft der gesamten Nordbad-Crew (allen voran ihr Häuptling Jochem Knob) revangieren wir uns dann auch einmal im Monat mit einem Schrubben des kompletten Beckenbodens, denn die beste Reinigungsmaschine vermag nicht zu leisten, was geübte Taucherhände können: Grünalgen aus Dellen im Bodenbelag bürsten...

29. März 2008  

Renovierung des Geräteraums

Seit Jahren schon wurde es in unserem Geräteraum im Nordbad, in dem auch unser Kompressor steht, immer enger. Zum einen, weil die Anzahl der vereinseigenen Druckluftflaschen und anderer Ausrüstungsteile erfreulicherweise stetig angewachsen ist, zum anderen, weil er doch so langsam mehr und mehr zur Abstellkammer mutierte.

Damit ist nun seit dem letzten Märzwochenende Schluss. Nachdem wir von Jochem Knob die Erlaubnis bekamen, den Raum am Freitag abend zunächst einmal komplett leerzuräumen und dabei zu entrümpeln, wurde in dem Raum erst einmal gespachtelt und gestrichen. Für die Lagerung der Ausrüstungsteile wie Masken, Schnorchel und Flossen wurden Regale gekauft und aufgestellt, aus einem alten Pavillon Stangen zum Aufhängen von Jackets und Anzügen montiert und auch die Atemregler bekamen einen Extra-Platz, an dem sie nun ordentlich aufgereiht hängen können. Alle Ausrüstungsteile wurden nummeriert und in einer Inventarliste aufgenommen. Ein alter Schrank erstrahlt nun in neuem Lack und wartet darauf, dass Blei und Kleinteile darin aufbewahrt werden.

Erfreulich war bei der ganzen Aktion die Anzahl der Leute, die beim Aus- und Einräumen, Spachteln, Streichen, Flexen, Schleifen, Hämmern, Bohren, Schrauben, Lackieren, Einkaufen und Versorgen der hungigen und durstigen Mägen geholfen haben, so dass wir das Ganze in eineinhalb Tagen erledigen konnten.

Endlich haben wir wieder einen Geräteraum, der seinen Namen auch verdient und bereit ist für die Sommersaison, auf die wir schon sehnsüchtig warten.

23. Februar 2008  

8. Bonner Tauchersymposium

In aller Herrgotts Frühe trafen sich Güni, Ralf, Mario und Hans, um pünktlich zum Frühstück um 7:30 in Bonn zu sein. OK, so früh hätte es nicht sein müssen, denn die Vorträge begannen erst um 9:00. Somit hätte es auch gereicht, eineinhalb Stunden später aufzustehen. Aber was tut man nicht alles für die Fortbildung ...

Und es hat sich wirklich gelohnt. Die Beiträge waren sehr abwechslungsreich, ließen keine Langeweile aufkommen und den Referenten merkte man an, dass sie ihr Fachgebiet beherrschen und ihr Wissen auch ohne Fachsimpelei rüberbringen können. So waren wir beispielsweise doch überrascht, dass man auch beim Apnoe-Tauchen einen Deko-Unfall erleiden kann (vor allem, wenn man zuvor Pressluft geatmet hat), es tatsächlich Kontaktlisen gibt, mit denen man im Wasser ohne Tauchermaske klar sehen kann, eine Sauerstoffvergiftung innerhalb nur weniger Sekunden zu Krampfanfällen führt und Meeressäuger ihre Lungen komplett entleeren können, um in großen Tiefen jagen zu können, ohne einen Tiefenrausch zu erleiden.

In den Pausen genossen wir bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen die netten Gespäche mit Wasserwachtlern, Dozenten und anderen Sporttauchern. Das Mittagessen (es gab reichlich Nudeln mit Gulasch) konnte sich ebenso sehen lassen wie die belegten Brötchen zum Frühstück und den kleinen Pausen. Es war ein rundrum gelungener Tag, den die Wasserwacht Bonn da auf die Beine gestellt hat. Als wir gegen 19:00 wieder zurückfuhren war uns klar: Dieses Tauchersymposium können wir allen empfehlen, die sich auch medizinisch für den Tauchsport interessieren. Wir werden sicherlich wieder kommen.

16. Februar 2008  

Kompressorseminar mit Hubsi
(Bericht von Ralf Hardt)

Lars, Dietmar und Ralf fuhren auf das von Johannes Hild organisierte Kompressorseminar nach Wincheringen. Fast pünktlich um 9:00 Uhr ging es schon los und das von Hubert Sinzig (Hubsi) geführte Seminar wurde entgegen vieler Befürchtungen, da es sich ja um ein technisches und trockenes Thema handelte, weder kurzweilig noch langatmig.

Das Ziel des Seminares war das "Erlangen von technischen und rechtlichen Grundwissen sowie die organisatorischen Voraussetzungen für den Betrieb von Atemluftkompressoren".

Der Tag hatte folgenede Themenbereiche zu bieten: konstuktiver Aufbau eines 3-4 stufigen Kompressorblockes, Schmierung, Kondensatbildung und deren Ablass, Einflussfaktoren auf die Filterstandzeiten, rechtliche Grundlagen, Voraussetzung und Ablauf des Füllbetriebs, Druckgasbehälterkennzeichnungen, Abschlussdiskussion.

Und zum Schluss gab es für jeden noch eine Teilnahme-Urkunde, die die Kursteilnehmer berechtigt, für 3 Jahre Unterweisungen am Kompressor zu geben und sebst natürlich Füllungen durchzuführen.

Die Verpflegung war auch völlig OK. Danke Johannes Hild! Aber mal wirklich, der größte Lob geht echt an Hubsi, der mit Fachwissen glänzte, alle fragen sofort beantworten konnte, und ein super schönes interresantes Seminar abgehalten hat. Respekt ....
Danke für das schöne Seminar !
Wir haben unheimlich viel Wissen mitgenommen und werden auch einiges anwenden können.

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