Logbuch 2009 | |
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Patenschaft mit dem Aveler Bach Auch wenn man in einem Bach nun wirklich nur in den seltensten Fällen tauchen kann, uns als Tauchern aber die Qualität von Gewässern generell sehr am Herzen liegt, haben wir am 24.11.2009 die Patenschaft für den Aveler Bach übernommen. Der Avelsbach tritt nach einer etwas längeren Verrohrung auf Höhe der Gustav-Heinemann-Straße zutage, fließt durch das Aveler Tal (klar!) und wird unterhalb der Tabaksmühle entlang und unter der Bahn bis zum Nells Park geleitet, wo er den dortigen Weiher speist und nach einen Überlauf auf Höhe der Dasbachstraße durch Rohre unterhalb der Löbstraße und der Autobahn in die Mosel mündet.
Die erste Bachbegehung, die wir Mitte Oktober gemacht haben, zeigte uns einen ziemlich intakten Bach, von dem allerdings durch seinen derzeit noch recht unnatürlichen und an vielen Stellen verrohrten Verlauf verhältnismäßig wenig zu sehen ist auch auch kaum Fauna (dafür aber recht viel Gestrüpp) zu bieten hat und wir hoffen, dass die Renaturierung hier Abhilfe schafft. Die erste Aktion, die wir im Frühjahr nächsten Jahres machen werden, wird zunächst einmal eine Müllsammelaktion sein, damit "unser" Bach sauberer wird. Entsprechende Termine werden wir dann frühzeitig bekanntgeben. Pressebericht dazu: Da waren es schon neun ...(Trierischer Volksfreund am 8.12.2009) | |
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Technikseminar Atemregler & Tauchausrüstung 2 Die Wintersaison ist für die Trierer Sporttaucher auch die Zeit der Fortbildung. So bieten wir unseren Mitgliedern nicht nur einmal im Monat die sog. Theorieabende an, sondern versuchen zudem, hochkarätige Referenten für ganztägige Seminare zu gewinnen. Nach dem Auftakt im letzten Jahr und der Wiederholung im Frühjahr ging das Technikseminar Atemregler und Tauchausrüstung am 14. November entsprechend in die zweite Runde.
Los ging es mit einer Wiederholung des Aufbaus von membran- oder kolbengesteuerten Lungenautomaten. Für die meisten war es eine willkommene Auffrischung und denjenigen, die beim ersten Seminar noch nicht dabei waren, konnte Hubsi damit eine fundierte Grundlage für die eigentlichen Themen des Tages schaffen. Folglich wunderte es anschließend auch keinen, dass der möglichst niedrige Wassergehalt von Atemluft enorm wichtig für die Tauchsicherheit ist, denn bei Expansionstemperaturen von teilweise weit unter 20 Minusgraden dürfte jeder Atemregler vereisen, wenn die Luft nicht extrem trocken ist. Die Einstellung und Reinigung des Atemreglers, u.a. zur Verhinderung des Abblasens, konnte jeder am eigenen Automaten ausprobieren, denn die meisten sind dem Aufruf, eigene Flaschen, Jackets und Atemregler mitzubringen, gefolgt. Die Demonstration der richtigen Anbringung und Führung von Schläuchen führte u.a. zu der Erkenntnis, dass auch mit Atemreglern Handbücher mitgeliefert werden, die es wert sind, gelesen zu werden. Auch der Tipp, wie das Durchrutschen von Flaschen durch richtiges Spannen des Haltegurts verhindert werden kann, versetze so manch alten Hasen in Staunen.
So war das Feedback am Ende des Seminars durchweg positiv und neben Hubsis Fachkompetenz wurde vor allem der hohe Praxisanteil des Seminars und die damit verbundenen Tipps zur Konfiguration der Ausrüstung gelobt. Einen dritten Teil wird es sicherlich nicht geben, aber wir freuen uns schon auf das nächste Seminar, das wir mit Hubert Sinzig veranstalten werden und hoffen, auch mit dem Thema Nitroxmischen ein interessentes Thema in Trier anbieten zu können. | |
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Zweites Prüfungswochenende 2009 Das Wochenende vom 18.-20.9.2009 stand weitestgehend im Zeichen der Abschlussprüfungen unserer Taucher**-Anwärter, aber auch drei unserer Anfänger durften sich freuen, bei ganz brauchbarer Sicht und regenfreiem Wetter ihre Freigewässertauchgänge samt Prüfungen zu absolvieren. Am frühen Freitagabend brachen wir in Richtung Kehl-Odelshofen auf, um in unserem Baden-Württemberg-Domizil Hotel Krone Quartier zu beziehen, ein wenig zu essen und zu klönen und frühzeitig ins Bett zu kommen, denn am Samstag galt es, bereits gegen kurz nach Neun am Baggersee in Kehl-Kork zu sein. Der Grillvergesser durfte zudem vor seinem Tauchvergnügen auch gleich erst einmal in den Baumarkt, um sich um den Sportgrill samt Kohle und totem Tier zu kümmern, damit die restliche Horde mittags auch nicht verhungert. Die zuvor eingeteilten Gruppen machten sich auch bald daran, sich anzurödeln, Tauchgangsbriefings durchzuführen und unter den kritischen Augen der Ausbilder ihre Gruppenführungskünste zu demonstrieren. Beim Debriefing durften sie sich dann erst einmal selbst kritisieren und auch kritisieren lassen, denn verschenkt wird das silberne Abzeichen auch nicht gerade. In der Zwischenzeit gewöhnten sich unsere Anfänger an das freie Gewässer, das anstatt hellblauer Folie, schwarzen Streifen, Haarbüscheln und Heftflastern Steine, Pflanzen und den einen oder anderen Fisch zu bieten hatte. Zudem ist das Ausblasen der Maske unter einer Kopfhaube auch schon eher eine Herausforderung und der Grund bestraft den einen oder anderen Flossenkontakt doch glatt mit Sichtweiten um die 0cm. Am Nachmittag, nach einer gemütlichen Runde Grillen und Ausruhen, ging es für die CMAS-Silber-Anwärter um die Rettung eines "bewusstlosen Tauchers" und bei einer solchen ?bung war es faszinierend zu erleben, wie redseelig Bewusstlose doch sein können. Im Erstfall würde sich wahrscheinlich jeder Rettungstaucher wünschen, in der gleichen Art solche exakten Anweisungen zu Transportgriffen und stabiler Seitenlage zu erhalten, wie in diesem Fall... Der obligatorische Nachttauchgang im Fohlengarten durfte zum Abschluss des Tages natürlich auch nicht fehlen, zumal wir ja doch sehen wollten, was aus dem Fischnachwuchs vom letzten Prüfungswochenende geworden ist. Damit auch ja keiner der mittlerweile zu imposanter Größe gewachsenen Karpfen und Hechte übersehen wurde, kam auch gleich eine Unterwasserflutlichtanlage zum Einsatz. Schade nur, dass damit der Nebeleffekt der Schwebteilchen auch verstärkt zu sehen war. Zur Erschwerung der Orientierung fuchtelte unser Nachwuchs dazu auch noch lustig am Ufer über wie unter Wasser mit diversen Lampen, so dass auch sichergestellt war, dass der Grieche auch gleich ein wenig auf die Warteprobe gestellt werden durfte. Der Sonntag verlief verhältnismäßig unspektakulär. Mit den abschließenden Tauchgängen des Vormittags bewiesen alle Beteiligten, dass sie ihre Brevets auch verdient hatten und somit konnten wir Brigitte, Jan und Wolfgang dann auch zu ihrem ersten sowie Bärbel, Mario, Robert, Tanja und Sabine zu ihrem zweiten Stern gratulieren, bevor wir am Nachmittag das sonnige Kehl gegen das verregnete Trier eintauschen mussten. | |
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Fackelschwimmen in Saarburg Der Einladung des TSC Saarburg folgend trafen wir uns am Samstag abend vor dem Saarburger Freibad, um beim diesjährigen Fackelschwimmen anlässlich des Sagenhaften Saarweinfestes teilzunehmen. Außer den Saarburgern und deren Partnervereinen aus dem fanzösischen Sarrebourg und dem Corail Club 57 waren natürlich auch die Taucher des PST und wir mit unseren sagenhaften 8 TaucherInnen versammelt, um uns erst einmal bei dem einen oder anderen Becher Wein einzustimmen. Im Schwimmbad konnten wir in unser Neopren hüpfen, um von dort zu Fuß zur Einstiegsstelle an der Saarmündung der Leuk zu gehen. Hier gab es die notwendigen Einweisungen und ein bis zwei Fackeln pro Taucher, die geduldig auf das Startzeichen warteten. In der Zwischenzeit trommelten sich die Vizeweltmeister im Sambatrommeln, die weder brasilianisch noch wie erhofft weiblich waren, schon einmal auf einem Boot des THW ein und wurden dabei von uns mit einem regem Flossenklatschen begleitet. Durch die kalte Leuk in die doch merklich wärmere Saar schwamm die erste Gruppe mit ihren Fackeln an das rechte Saarufer, bevor wir in der zweiten Gruppe die linke Flanke der trommelnden Holländer bilden konnten. Und dann gings los: Mehr treibend als schwimmend, dennoch halbwegs diszipliniert, wurden wir Bestandteil der sog. Illumination der Saar, deren Highlight für uns neben den rhytmischen Samba-Klängen sicherlich das Feuerwerk vom Beuriger Ufer mit der hinter uns von der Brücke aus schließenden Feuerwand war. Nach knapp zwanzig Minuten war der Spass auch wieder vorbei und wir konnten wieder zurück ans Ufer, von wo aus wir dann einen Abstecher zum Weinfest machten. Dort gab es für die in Neopren gekleideten kostenlos Frikadellen- oder Bratwurstbrötchen und das eine oder andere Bierchen. Auf dem Rückweg fielen wir natürlich durch die doch eher ungewöhnliche Neoprenbekleidung auf und kamen dadurch auch noch zu dem einen oder anderen netten Gespäch mit den Weinfestbesuchern. Am Schwimmbad angekommen nutzten einige dann noch die Gelegenheit, sich zu duschen, bevor es entweder wieder aufs Fest oder direkt zurück nach Hause ging. Wir danken dem TSC Saarburg für die tolle Gastfreundschaft und drohen hiermit schon einmal unsere Teilnahme im nächsten Jahr wieder an ... | |
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3. Trierer Flossenlauf 5 Kinder- und 11 Erwachsenenteams sind am 25.7.2009 im Freibad Trier-Nord an den Start gegangen, um sich mit Flossen besohlt im Wettkampf um den Eiligen Gral zu messen. Nachdem die Tauchausbilder der Trierer Sporttaucher und des PST bereits um 10:00 schon mit den ersten Schnuppertauchern ins Wasser gingen, hieß es für die Kleinen um 12:00 "Start frei zum 3. Trierer Flossenlauf". Die Jungs und Mädels lieferten sich dabei teilweise echte Kopfankopfrennen und liefen Zeiten, von denen so mancher bei den Erwachsenenläufen nur zu träumen wagte. Die Goldmedaille der erstmalig ausgetragenen Kinderläufe (U14) ging an Elisa Konder von den Supergirls. Silber und Bronze holten sich Jana Mühlhausen aus dem Team der Bad Girls und Mohamed der Bikini Bottom Gang. ... weiter im Bereich Flossenlauf | |
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Zeitungsartikel im Trierischen Volksfreund
Die Trierer Sporttaucher haben sich ein besonderes Hobby ausgesucht. Sie tauchen in freien Gewässern bis zu 40 Meter tief und lassen sich von der Fisch- und Pflanzenvielfalt begeistern. Für Samstag laden sie zum zweiten Trierer Flossenlauf ein. ... den kompletten Artikel könnt ihr auf der Internetseite des TVs nachlesen. | |
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Prüfungswochenende in Kehl Eigentlich erst geplant zum Abschluss des CMAS*-Kurses, letztlich aber auch vor allem für die Übungstauchgänge zu den Spezialkursen Gruppenführung, Navigation und Stress & Rescue unserer CMAS**-Anwärter ging es am verlängerten Fronleichnamswochenende (10.-14.6.2009) wieder zum Tauchen an die Baggerseen rund um Kehl. Bereits am Mittwochabend quartierten sich die meisten gegen 22:00, nachdem das Equipment am Nordbad verladen wurde und der Himmel während der Fahrt bitterlich ob unserer Abreise aus Trier weinte, im Hotel Krone ein. Am Donnerstag morgen sah es noch schwer nach Gewitter aus, so dass wir uns erst einmal gemütlich Zeit lassen konnten, uns für den Tag zu stärken, auf die Nachzügler zu warten und ausführlich die Tauchgänge des Wochenendes zu planen. Als der Himmel dann doch gegen 11:00 wieder aufriss und uns allenfalls viel Wind und ein paar Regenropfen bescherte, ging es hinüber zum Baggersee in Kehl-Kork, wo die ersten Freigewässertauchgänge mit den Anfängern und Navigationsübungen für die Fortgeschritteneren auf dem Programm standen. Abends wurde dann gemütlich im Hotel gespeist, bevor einige noch zum Fohlengarten aufbrachen, um den dort immer wieder gerne gemachten Nachttauchgang zu absolvieren. Enttäuschenderweise waren aber nur ein paar wenige ausgewachsene Hechte, Aale und Karpfen im See. Dafür gab es aber jede Menge Jungfische (u.a. auch Hechte), die dann hoffentlich bis zum nächsten Mal nicht alle weggefischt oder gefressen wurden. Der Freitag stand vor allem im Zeichen der Übungen zur Gruppenführung und der Tarierübungen der Anfänger, denn der dafür angefahrene Wacholderhain in der Nähe von Altenheim ist mit seiner Maximaltiefe von 6m und durchschnittlichen 3-4m Tauchtiefe wie geschaffen dafür. Zwischenzeitlich wurden in Angie's Tauchoase, DER Tauchbasis quasi vor Ort, alle Flaschen gefüllt, wobei der Service und der Preis wirklich gestimmt haben. Nachmittags ging es dann wieder für die Rettungsübungen an den Baggersee in Kehl-Kork. Das abschließende Freitauchen auf 7,5m wurde von den meisten dann auch noch absolviert und mit einem gemütlichen Grillen ging ein erlebnisreicher, sonniger und für Jürgen mit dem verdienten zweiten CMAS-Stern auch erfolgreicher Tag zuende. Am Samstag waren die CMAS*-Anwärter am Baggersee in Kehl-Kork im Mittelpunkt des Geschehens, denn für die galt es, ihre Prüfungstauchgänge mit allen abschließenden Übungen zu absolvieren und letztlich durften wir Sven, Uli, Michael und Olaf zu ihrem ersten Stern gratulieren. Von nun an heißt es für die vier erst einmal tauchen, tauchen und nochmal tauchen. Und das taten sie dann auch gleich am Nachmittag schön verteilt auf die fortgeschrittenen Taucher, die sich weiterhin in Gruppenführung und Navigation übten. Ralph fand auch noch für die Tauchen-in-Trier-Truppe, die ebenfalls an diesem Samstag am Korksee waren, eine am Golf auf 8m Tiefe verlorengegangene Unterwasserkamera. Beim abendlichen obligatorischen Grillen wurde abschließend von einigen das verdiente Bierchen, das aus einem in 10m Tiefe auf 13 Grad gekühlten Kasten in einer Freitauchübung nach oben befördert wurde, getrunken. Die Sicherungstaucher, die dabei im Einsatz waren, hatten sich natürlich auch eins verdient. Sonntags hieß es dann am Wacholderhain noch einmal, den letzten Tauchgang des Wochenendes einfach nur zu genießen und bei anfänglich strahlendem Sonnenschein war der See auch warm genug, um ohne Kopfhaube und Handschuhe auch einmal zu fühlen, wie kühl dann doch die Frischwasserzuflüsse, die die sog. Nebeltöpfe dort bilden, sind. Große Hechte und Karpfen begleiteten oder kreuzten uns bei unseren teilweise über 60-minütigen Tauchgängen. Am frühen Nachmittag hieß es dann auch wieder Abschied nehmen und den Baggerseen für die nächsten Wochen den Rücken zuzukehren. Aber spätestens Ende August sind wir ja wieder zum Süßwasserbiologie-Seminar vor Ort. | |
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Himmelfahrtskommando Um es vorwegzunehmen. So schlimm war unser Tripp nach Belgien natürlich nicht. Es ist eher eine Anlehnung an die Tatsache, dass wir (Christian, Charles, Mario, Hans, Pascal und Dominik) an dem Freitag Abend nach Christi Himmelfahrt, nachdem wir uns bei Christian getroffen und die Ausrüstung auf die Autos verteilt hatten, in Richtung Philippeville aufgebrochen sind, um einmal die Seen vor Ort zu betauchen. Auf dem Campingplatz Le Cheslé angekommen wurden wir auch freundlich empfangen und konnten uns auf dem fast noch unbelebten Campingplatz ein Plätzchen für unsere drei Autos und ein Zelt aussuchen. Gegen 21:00 waren wir natürlich auch hungrig genug, um gleich einmal den Grill auszupacken und die ersten Fatzen Fleisch in einen essbaren Zustand zu verwandeln. Garniert wurde der Grill zur Abwechslung auch einmal mit Brokkoli. Die erste Nacht war in den frühen Morgenstunden schnell vorbei, denn die direkt gegenüber angesiedelten Gänse und Hähne ließen sich natürlich nicht den Spass entgehen, uns mit dem ersten Sonnenlicht gleich einmal mitzuteilen, dass wir an dem Tag noch einiges vorhätten und dementsprechend gefälligst auch früh aufstehen sollten. Der erste See sollte Carrière de Vodelée sein, doch dort angekommen wurde uns erst einmal klargemacht, dass wir doch erst für nachmittags reserviert hatten. Nungut, fuhren wir weiter (bzw. zurück) und suchten die Basis an dem Stausee Plate Taille. Dort war alles toll organisiert, wenn auch für uns Stau-Taucher, die normalerweise ohne Anmeldung einfach irgendwo am See ein Plätzchen suchen und ins Wasser hüpfen, sehr aufwendig. Von jedem Taucher wurden erst einmal die Namen und Brevetstufen notiert und pro Tauchgang musste jeder (nein nicht jeder, Ausbilder sind hier frei!) 3 Euro bezahlen, aber die Sache war es auch wert. Der Ein-und Ausstieg ist bequem zu erreichen, es gibt einiges an extra für Taucher versenkten "Wracks" (Bus, Helicopter, Silo, Fass, Schilder, etc.) zu bestaunen und auch Toiletten und eine Füllstation sind vor Ort. Zudem gab es hier die besten Fritten, die wir an dem ganzen Wochenende bekommen konnten. Hierzu noch ein Tipp: Wer meint, er müsste gleich zwei Portionen bestellen, weil man die deutschen Pommesgrößen gewohnt ist, sollte lieber darüber nachdenken, es erst einmal mit einer Portion gut sein zu lassen.
Nach dem insgesamt dritten Tauchgang an diesem Samstag waren wir abends auch entsprechend hungrig, suchten noch schnell einen Supermarkt, der dank POIs im TomTom auch verhältnismäßig schnell gefunden war (OK, der erste machte pünktlich um 19:00 zu und 19:01 ist halt zu spät) und am Campingplatz angekommen gab?s auch wieder das obligatorische Grillen. Noch bevor es ganz dunkel war, waren auch schon alle in ihren Fallen, so dass uns das morgentliche Wecken der Tierwelt dieses Mal nicht wirklich störte. Als letzten See schauten wir uns dann noch Roche Fontaine an, der wiederum etwas für Tiefenjunkies ist. Um eben diesem Umstand halbwegs zu entsprechen, werden hier die Brevets auch peinlichst in Augenschein genommen und da wir auch noch einen P1 (CMAS*) dabei hatten, hätten wir hier eigentlich gar nicht tauchen dürfen. Erst als wir das hochheilige Versprechen abgaben, nicht tiefer als 20m zu gehen, bekamen wir für 4 Euro pro Taucher auch die Erlaubnis, in den See zu steigen. Hier war der Zugang vom Parkplatz bis zum See übrigens noch weniger für dünne Neoprenfüßlinge geeignet und dementsprechend sorgte die anschließend vorgefundene Sicht im See auch nicht gerade für einen Ausgleich. Dieser See ist also wirklich nur für Tauchgänge geeignet, bei denen Tiefe und festes Schuhwerk angesagt sind. Fazit: hier kommen wir noch einmal hin, wenn wir Prüfungstauchgänge auf Tiefe mit fortgeschrittenen Tauchern machen wollen. Die zuvor gesehenen Seen waren da schon attraktiver. Das Drumherum war allerdings schon OK. So gab es auch hier eine Füllstation, ein Restaurant und natürlich Toiletten. Auf dem Rückweg in Richtung Deutschland wollten wir uns noch kurz Carrière de la Croisette ansehen, doch dort war das Gelände schon abgesperrt. Das nächste Mal sollten wir halt doch die Öffnungszeiten genauer studieren. Alles in allem war es ein gemütliches und voller neuer Eindrücke bespicktes Wochenende, das uns neue alternative Seen für Tauchwochenenden beschert hat. Selbst für einen Tagestripp sind 2 Stunden Fahrtzeit noch akzeptabel. | |
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Neuer Vorstand Auf der Jahresmitgliederversammlung wurde satzungsgemäß der Vorstand für die nächsten vier Jahre neu gewählt. Dietmar Schwan (1. Vorsitzender), Günter Maier (Ausbildungsleiter), Jörg Hölzmer (Gerätewart) und Hans Holz (Schriftführer) wurden dabei in ihren Ämtern bestätigt. Neu besetzt wurden die Posten des 2. Vorsitzenden (Jörg Weiland), Kassenwarts (Mario Rommelfanger), 2. Kassenwarts (Elke Braun) und 2. Gerätewarts (Christian Jeanrond). | |
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9. Bonner Tauchsymposium Am Samstag den 14.3.09 sind Robert und ich zusammen nach Bonn gefahren, um uns mehr über die medizinische Seite des Tauchens zu informieren. Beim Vortrag Tauchen ohne Altersbeschränkung wurden sowohl die Aspekte des Tauchens mit Kindern und Jugendlichen, als auch Probleme beim älteren Taucher angesprochen. Fazit war, dass es bei Kindern physiologische und psychische Grenzen gibt, die es zu beachten gilt, bevor man überhaupt mit dem Tauchen anfangen sollte. Außerdem gilt es für alle Altersstufen gesundheitliche Einschränkungen zu berücksichtigen. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht direkt. Jedoch müssen die Anforderungen der Tauchtauglichkeitsprüfung erfüllt werden, um die erforderliche Leistungsfähigkeit zu bestätigen. Bei der Präsentation Tauchen mit eigeschränkter Leistungsfähigkeit - ab wann wird es gefährlich? wurde auf verschiedene Erkrankungen (Diabetes, Asthma, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck) eingegangen. Bei Trainingsmangel ist generell Vorsicht geboten. Die Leistungsfähigkeit der Atemmuskulatur muss gut trainiert sein. Tauchen kann man mit Bergauf Radfahren vergleichen. Man sollte etwa 2,4 W / kg Körpergewicht auf dem Fahrradergometer schaffen, um fürs Tauchen fit zu sein. Von der Sporthochschule Köln wurde das Forschungsprojekt fit2dive vorgestellt, dass von aqua med in Bremen unterstützt wird. Dabei wurde ein Test entwickelt, der möglichst sportartnah und mit einfachen Mitteln durchzuführen ist. Hierbei wird neben der physiologischen Leistungsfähigkeit auch auf die Bewegungstechnik, den Strömungswiderstand und die Ausrüstungskonfiguration eingegangen. fit2dive ist ein Unterwasser-Fitnestest für jeden Taucher. Man kann sich zum fit 2 dive -Coach ausbilden lassen, um dann im eigenen Schwimmbad den Test mit seinen Tauchkollegen gemeinsam durchzuführen. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes werden zur Verbesserung der Tauchsicherheit verwendet. (www.fit2dive.eu). Es gab noch Interessantes zu Vitamin C bei Seekrankheit, Unterkühlung, Beatmung im Rettungsdienst und moderne Atemreglertechnik und zu hören. Ein Workshop zum Thema Anforderung an die Tauchausrüstung (DIN EN 250) rundeten den lehrreichen Tag für uns ab. Für nächstes Jahr steht der Termin schon im Internet fest. Interessierte können sich auch auf der hompage: www.bonner-tauchsymposium.de informieren. | |
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Technikseminar Atemregler & Tauchausrüstung Wieder haben wir aufgrund der nicht gestillten Nachfrage des 1. Technikseminars für Atemregler in Trier am 15.11.2008 zu einem erneuten Seminar eingeladen. Auch hier war das Interesse sehr groß. Aus Nah und Fern war Mann und Frau angereist. 24 Teilnehmer/innen hörten und sahen interessiert zu, wie so die Technik einer 1. und 2. Stufe aufgebaut ist und wie die Sache funktioniert, um uns immer sicher und komfortabel mit ausreichender Luft bei unterschiedlichem Druck unter Wasser zu versorgen. Interessant ist, mit welcher ausgefeilten Technik so ein Atemregler doch funktioniert und unser Überleben sichert.
Hubsi zeigte uns die Unterschiede der 1.Stufe eines Kolben- und Mebrangesteuerten Atemreglers. Auch die Arbeitsweise der 2.Stufe mit den unterschiedlichen Lösungen der einzelnen Hersteller - wie zum Beispiel der Wirbelinjektor von Mares - wurden verständlich erklärt. Unzählige aufgeschnitte Modelle der 1. und 2. Stufe von Atemreglern hatte Hubsi dabei. Auch die innere und äußere Vereisung von Atemreglern wurde als Thema behandelt. Multimedial und routiniert hat Hubsi uns das Ganze präsentiert. Auf offene Fragen ging Hubsi immer ein, und erklärte uns alle aufkommenden Fragen. Am Ende des Seminars konnte noch jeder seinen Atemregler bei Hubsi überprüfen lassen. Es war ein schöner Tag, der für mich nach 14 Tagen ägyptischer Hotelküche mit einem sauguten Schweinebraten mit Knödeln und Rotkohl seinen kulinarischen Höhepunkt hatte. Wie immer war auch sonst für das leibliche Wohl mit Kaffee, Plätzchen und Getränken durch den Trierer Sporttaucher e.V mal wieder bestens gesorgt. Die Räumlichkeiten der Trier Sportakademie erfüllten hier alle Anforderungen für einen positiven Ablauf eines solchen Seminars. Ich kann jedem Taucher/in den Besuch dieses Seminars nur empfehlen. Der zahlreiche Besuch von Mitglieder aus anderen Tauchvereinen bestätigte dies ja auch erneut. Ein schöner Tag, der trotz der Länge des Seminars sicher noch lange positiv in meiner Erinnerung verbleiben wird. Mir wurde heute in verständlicher Weise die Technik eines Atemregler verständlich gemacht, ohne je eine aufkommende Langeweile zu verspüren. Hubsi des hast wied?a gut g?macht! | |
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Vereinsfahrt nach El Quseir Als Jörg Mitte September letzten Jahres einmal herumfragte, wer alles Lust hätte, im Februar 2009 mit nach Ägypten zu fliegen, hatte er sich sicherlich nicht vorstellen können, dass sich letztendlich 17 Taucher, 2 Nichttaucher und drei Windelpakete am 20. Februar auf den Weg nach El Quseir machen, um eine zweiwöchige Tauch- und Bildungsreise ans Rote Meer zu machen. Zu viele, um alle gemeinsam in einem Flieger unterzubringen. So reisten Mario, Sabine, Robert, Bärbel, Annelie, Uwe, Christian, Audrey, Francoise und Julie von Frankfurt, Jörg, Elke, Dorian, Andreas, Erich, Katja, Hans, Andrea, Cathy und Vincent von Köln über Nürnberg, Roberto aus Zweibrücken und Olaf drei Tage später wiederum aus Frankfurt an. Ziemlich erledigt von der Reise im Utopia Beach Club angekommen wurden unsere Vorstellungen vom Hotel und der Tauchbasis wahrlich übertroffen. Zwar gab es bei den Appartments bei einigen kleinere Mängel, aber durch Umzüge in andere Zimmer war letztlich jeder gut untergebracht.
Der Empfang im SUB AQUA DiveCenter war sehr freundlich und trotz der großen Gruppe, die auf einmal vor dem Dive Center stand, hatte auch hier jeder zügig seinen Platz im Trockenraum gefunden und sein Equipment platziert. Dank der ausführlichen Basisführung fand sich auch jeder schnell zurecht und fühlte sich hier bald, betreut duch die gut organisierte und aufgeschlossene Crew, für die nächsten zwei Wochen zuhause. Von da an drehte sich natürlich alles weitestgehend nur noch ums Tauchen: Nordriff, Südriff, mit oder ohne Zodiak, Bootsausfahrten nach Shab El Kenz, Erg Monica und Fugani, Bustransfers nach Abu Dabab zu den Schildkröten und der Seekuh oder nach Elphinstone zu den Weisspitzenhochseehaien. Dabei variierten die Tauchgruppengrößen von zwei einzelnen Tauchern bis hin zum Rudel, bei dem weitestgehend alle am selben Spot tauchten. Die Unerfahreneren ließen sich entweder von einem Guide führen oder vertrauten sich den erfahreneren Tauchern aus der Gruppe an. Auch Nachttauchgänge mit extrem nervigen Rotfeuerfischen gehörten zum Programm. Am dritten Abend mussten alle am Strand antreten und sich die Tauchertaufe über sich ergehen lassen und da die meisten der im letzten Jahr frisch Brevetierten mit dabei waren, wurde es ein etwas längeres Prozedere, bis Feuerfisch, Spanische Tänzerin, Franzosen Kaiserfisch, Mandarinfisch, Schwertfisch, Manta, Tabakfalterfisch, Picasso Drückerfisch, Blauflossen-Thunfisch, Seepferdchen, Kofferfisch, Pyjamabarsch, Seenadel, Schiffshalter und Flötenfisch neue Gesichter bekamen. Die Jüngsten aus der Gruppe (Cathy, Julie und Vincent) waren natürlich noch nicht zum Tauchen dabei. Sie vergnügten sich stattdessen mit Ihren Mamas am Strand und in den Pools, hielten nicht nur die Mitgereisten auf Trapp, sondern fanden auch ihre Plätze in den Herzen der Basiscrew und der Hotelangestellten. Vor allem Vincent hatte sich schnell ins Herz von Basis-Mädchenfüralles Tina gekuschelt. Das von einigen Teilnehmern mit Referaten vorbereitete Ozeanologie-Seminar konnte mangels entsprechend großer Räumlichkeiten nicht wie geplant vor Ort in Unterrichtsform durchgeführt werden. Die bei jedem Tauchgang gemachten Beobachtungen und Fotos wurden aber entsprechend analysiert und diskutiert. Die Fisch- und Korallenbestimmungen, die Wahrnehmung der unterschiedlichen Riffformationen und der Auswirkungen der Gezeiten und Strömungen sorgten für einen stetigen Lernprozess. Dabei profitierten wir natürlich auch sehr von den Diveguides und Tauchlehrern, die uns immer wieder mit ihrem Wissen zu Flora und Fauna begeisterten. Das Ozeanologie-Seminar wird nun am 4.4.2009 in seiner ursprünglich angedachten Unterrichtsform mit den Erlebnissen und Bildermaterial aus diesen zwei Wochen bereichert werden. Dazu sind dann auch andere Interessierte, die nicht mit in El Quseir waren, herzlich eingeladen. | |
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Nordbad unter Eis Aufgrund der kalten Temperaturen in den letzten Wochen gab?s für uns in diesem Jahr etwas besonderes zu erleben: Eistauchen im Nordbad. Da das Wasser im Freibad Trier-Nord erst kurz vor Saisonstart für Reinigungs- und Reparaturarbeiten abgelassen wird, hatte der extreme Winter in diesem Jahr die Chance, eine anständige Eisschicht auf die Wasseroberfläche des Schwimmbeckens zu zaubern. Zum Eishockeyspielen mittlerweile zu dünn, für uns jedoch noch mehr als ausreichend, durften wir am 31.1.2009 zwei Löcher in die Eisdecke hauen und mit Gerät abtauchen.
Das Wasser war überraschend klar und so konnten wir, angeleint an Buddy und Leinenführer, in aller Seelenruhe die Eisdecke und die darauf herumlaufenden Zuschauer von unten beobachten. Fische gab?s freilich keine zu bestaunen, dafür aber frei schwebendes Laub und ins dünne Sediment gezeichnete Comicfiguren. Der Nichtschwimmerbereich vermittelte zudem das Gefühl vom Tauchen in Grotten. Der Ausstieg aus dem Eisloch gestaltete sich zur Belustigung aller Beteiligten wie erwartet etwas schwieriger als der Einstieg, aber mit vereinten Kräften ist ist jeder Taucher schnell aus dem Wasser gezogen. Anschließend konnten wir uns im von Jochem schön geheizten Eingangsraum der Schwimmbads gemütlich wieder aus unseren Trockentauchanzügen herauspellen. Annelie und Uwe spendierten uns dann abschließend leckeren Linseneintopf, köstlichen Rollbraten und heißen Glühwein, um uns auch von innen zu wärmen und zu stärken. Danke an dieser Stelle an Jochem Knob, der uns wieder einmal bei unseren Aktivitäten helfend zur Hand ging! | |
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Eistauchen in der Sauertalsperre Nachdem wir hier in der Region nun schon über eine Woche lang Temperaturen weit unter Null hatten stellte sich zwangsläufig bald die Frage, ob wir nicht einmal zum Eistauchen fahren sollten. Die gleiche Idee hatten auch schon die im Eistauchen erfahrenen Taucher des PST und so fuhren wir am Sonntag gemeinsam nach Insenborn an die Sauertalsperre.
Die Hoffung, dass die Sicht im Winter um einiges besser sei als im Sommer, wurde uns leider nicht erfüllt. Aber angesichts des bizarren Sonnenlichts, das durchs Eis scheinte und der Luftblasen, die an der Unterseite des Eises wie Quecksilber entlang waberten, wäre die Sicht sicherlich auch nicht die Hauptattraktion gewesen. So wurde auch selten tief abgetaucht sondern gemütlich unter der Wasseroberfläche die Luftblasen unter, die Risse im und die Sicherungstaucher auf dem Eis von unten inspiziert. Für einige von uns war es das erste Mal als Eistaucher und alle waren sich einig, dass diese besondere Art des Tauchens auf jeden Fall noch einmal praktiziert werden muss. Der dafür betriebene Aufwand wird durch die für uns doch sehr seltenen Unterwasseransichten mehr als entlohnt, vor allem wenn die äußeren Bedingungen mit Sonnenschein, heißen Getränken und Standheizungen so ideal sind. | |
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