Vereinsfahrt nach Safaga

Nachdem sich im Vorfeld durch Recherchen im Internet abzeichnete, dass das zuvor gebuchte Hotel in El Quseir in den letzten Monaten qualitativ stark nachgelassen hatte, wurde kurzerhand in das gleiche Hotel umgebucht, in dem Hans und Günter schon 2006 ihren Tauchurlaub verbracht haben.

safaga08_03So trafen sich Güni, Erich, Jörg, Elke, Hans und Andrea am Freitag abend den 8. Dezember um 19:45 in Trier am Hauptbahnhof, von wo aus es mit dem Zug über Koblenz nach Frankfurt ging. Dort trafen wir dann noch Yvonne und Harald und am frühen Samstag morgen gings um 2:30 weiter mit dem Flieger nach Hurghada. Wer konnte holte während dem Flug den fehlenden Schlaf nach und sah dabei teilweise so lustig aus, dass wir eine Woche lang Spass an den Bildern hatten.

Von Hurghada gings mit dem Bus weiter ins Shams Hotel in Safaga, wo wir nach dem Einchecken direkt erst einmal in der Basis bei Jeanette und Daniela vorstellig wurden, jedem eine Kiste und Blei sicherten und am Nachmittag gleich zum Eingewöhnen einen gemütlichen Strandtauchgang am Hausriff absolvierten.

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Täglich gings dann mit dem Boot raus zu den Riffen, bei denen uns die Blaupunktrochen fast schon langweilten, dafür aber Begegnungen mit Krokodilfischen, Miesenrumänen, Igelfischen, zwei Napoleons und sogar am letzten Bootstauchtag drei Delphinen neben den sonstigen VBF (vielen bunten Fischen) wie Maskenfalter-, Wimpel- und Kofferfischen die Highlights waren. Am Shaab Sheer durften wir uns auch in einer netten kleinen Lagune wie in einem Aquarium fühlen.

Das Essen an Board war wieder ausgezeichnet und die Crews stehts hilfsbereit. Nasser, Jelena und Mohamed Hassan machten als Guides wirklich tolle Jobs und brieften uns vor jedem Tauchgang sehr ausführlich.

Güni war gesundheitlich leider angeschlagen, so dass er nicht wirklich viel von den Bootstauchgängen hatte. Dafür kam Andrea aber in den Genuss, mit ihm am Donnerstag stattdessen einen 40minütigen Schnuppertauchgang zu absolvieren.

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Als Abendprogramm gings fast täglich zu Ali Baba und seiner Stickmaschine, bei dem wir während zahlreicher Malventee-Sitzungen, Besprechungen von Entwürfen, Korrekturen (der Kracher war wirklich die Vliesjacke von Jünter) und Preisverhandlungen außer T-Shirts mit unserem Vereinslogo auch diverse andere Einzelkreationen anfertigen ließen. Beim Rückflug am Samstag morgen (6:20 Abfahrt am Hotel) hatten wir auch prompt eine Reisetasche mehr aufzugeben.

Alles in allem war es ein erholsamer Tauchurlaub mit einer tollen Truppe, die sich von Anfang an gut verstanden hat, keiner irgendwelche Eskapaden veranstaltete und wobei auch die Nichttaucher auf ihre Kosten kamen.